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    • Hi zusammen,

      ich hoffe es geht euch gut und ihr habt Lust, hier ganz entspannt etwas zum Lernen zu lernen. Denn in JEDEM von uns steckt ein Gehirn mit wahnsinnig viel Potential und jeder von uns kann ein Lernprofi werden!

      Ich habe mir selbst viele Gedanken gemacht, wie man dieses wirklich gigantische Thema LERNEN denn gut herunterbrechen kann - gleichzeitig hatte ich jedoch sehr wenig Zeit, das Ganze in Angriff zu nehmen.

      Im Folgenden seht ihr einen Kurs der Universität Ulm, der euch vielleicht etwas inspirieren kann. Seht es als Angebot, auch wenn ich gerne mehr Inhalte selbst erstellt hätte. 

      Euch alles Gute!

    • Der Kurs an sich basiert auf einem bereits von der Universität Ulm und der SAPS entwickelten Einheit. Ich habe den Anfang optimiert.

      Ihr habt dabei Fragen zum Kurs oder wollt einfach nur liebe Worte loswerden? Einfach und ungehemmt eine schnelle Mail schreiben ☺️ 

      Mail-Adresse: oliver.rathenow@uni-ulm.de

      P.S.: Ich weiß es hat lange gedauert - leider war ich selbst viel unterwegs und hatte einige private Dinge zu schultern, entschuldigt bitte das lange Warten! 

    • Schön, dass Du da bist! Schau Dir doch zur Einführung das erste Video an. Darin erfährst Du alles, was Du zum Kurs Gewusst wie, Dein Weg zum Lernprofi wissen solltest.

    • Hallo! Schön, dass Du wieder zurück bist! Bevor wir Dir zeigen, wie Du effektiver lernst, möchten wir Dir erklären, wie das Lernen überhaupt funktioniert. Hast Du Dir denn schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Lernen funktioniert? Im nächsten Video findest Du die Antwort auf diese Frage.

    • Ich bin Kognirob und zeige Dir jetzt 3 kognitive Lernstrategien, die die Grundlage Deines Lernens bilden. Der Begriff Kognition ist Dir vermutlich fremd. Es geht dabei um alles was in deinem Kopf beim Lernen vorgeht. Die kognitiven Lernstrategien helfen Dir also dabei, den Lernstoff zu verstehen und ihn Dir zu merken. Bitte schau Dir zuerst das Video an.

    • Wiederholungsstrategie_Schriftzug
       

      Die erste Strategie, die ich Dir vorstelle, die Wiederholungsstrategie, hast Du bestimmt schon oft verwendet. Wiederholen, wiederholen, wiederholen. Das ist der Schlüssel, damit Du Dir einfachen Lernstoff über eine längere Zeit merken kannst. Der Lernstoff wird in Deinem Gehirn aber nicht verarbeitet. Liest Du Dir Deine Vokabeln zum Beispiel nur einmal durch, landen diese in Deinem Kurzzeitgedächtnis. Sie liegen also im Vorraum deiner Gehirn-Bibliothek. Das Ziel ist es, das Wissen in Deinem Langzeitgedächtnis, also in der Bibliothek, zu speichern.

      Musst Du Dir etwas nur kurz merken, kannst Du es Dir immer wieder vorsagen, um nichts zu vergessen. 

      Beispiel: Du sollst Dir die Zahlenreihe 24122020 merken. 

      Wendest Du dafür die Wiederholungsstrategie an, sagst Du Dir die Zahlenreihe ganz oft vor.

      Bearbeite nun bitte die Aufgabe zum Karteikasten.

    • Organisationsstrategie_Schriftzug  
       
      Durch Organisationsstrategien kannst Du das Lernen leichter gestalten. Wenn Du Lerninhalte strukturierst, kannst Du Dir diese besser merken. Stelle Dir wieder deine Gehirn-Bibliothek vor. Du stehst vor einem Bücherregal und suchst ein ganz bestimmtes Buch. Mein Lieblingsbuch ist "Gregs Tagebuch - von Idioten umzingelt". Das Buch kann ich in der Bibliothek ganz einfach ausleihen. Es steht bei den Kinderbüchern und ich weiß sofort, wo ich hinlaufen muss. So ist das auch mit dem Wissen. Ist in Deinem Kopf und in Deinem Aufschrieb alles geordnet und an seinem Platz, kannst Du viel besser auf Dein Wissen zurückgreifen.
       
      Schau Dir noch einmal die Zahlenreihe aus der vorherigen Aufgabe an. Wenn Du diese in einzelne zweistellige Zahlen organisierst, kannst Du Dir diese besser merken. 24 12 20 20. Das sind nur vier Zahlen, die Du Dir merken musst, nicht acht.
       
      Eine Möglichkeit, Wissen gut und einfach zu ordnen, stellt eine MindMap dar. Hast Du schon einmal eine MindMap erstellt? Im Folgenden erhältst Du eine genaue Anleitung, wie Du eine MindMap erstellen kannst. 
       
       
      Erstelle die perfekte MindMap in nur 3 Schritten: 
       

      Schritt 1: Thema festlegen: Nimm Dir ein weißes Blatt und lege es quer vor Dich hin. Das zentrale Thema schreibst Du in die Mitte. Schreibe das Wort so groß, dass es später direkt ins Auge sticht. Male einen Kreis oder eine Wolke um das Wort.

      Schritt 2: Schlüsselwörter: Finde Schüsselwörter und schreibe sie auf. Diese bilden die Knotenpunkte der MindMap. Verbinde sie durch eine Linie mit dem zentralen Thema. Wichtig ist, dass du hier nur Schlüsselwörter aufschreibst, keine ganzen Sätze. Du kannst dafür aber nicht nur Wörter, sondern auch kleine Zeichnungen verwenden. Finde nun Unterpunkte zu den Schlüsselwörtern und gruppiere sie um diese. Schreibe alles, was dir zum Thema wichtig erscheint, auf.

      Schritt 3: Feinheiten: Verwende unterschiedliche Farben, damit die MindMap übersichtlicher wird. Schreibe und markiere Gedanken, die zusammengehören, in derselben Farbe. Gestalte die MindMap so, dass Du persönlich am besten damit lernen kannst. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

      Bearbeite jetzt bitte die Aufgabe zur MindMap.

       

       
    • Elaborationsstrategie_Schriftzug
       

      Beim Anwenden der Elaborationsstrategie stellst Du Dir diese Frage: „Was weiß ich bereits, mit dem ich den neuen Lernstoff in einen Zusammenhang bringen kann?“ Bei dieser Strategie geht es darum, dass Du Dein bereits vorhandenes Wissen mit dem neuen Lernstoff verknüpfst. Wenn Du neue Informationen dauerhaft behalten möchtest, gelingt Dir das besser, wenn Du das Thema verstanden hast und nicht nur auswendig lernst. Die Elaborationsstrategie soll Dir dabei helfen. Elaboration, was für ein komisches Wort, oder? Das steht für Ausarbeitung. Du arbeitest also zum Beispiel eine Geschichte zu Deinem Lernstoff aus, die Du Dir gut merken kannst. So kannst Du Dir Beispiele aus dem Alltag überlegen, mit denen Du den neuen Lernstoff verknüpfen kannst, sodass Du Dir den Stoff noch besser merken kannst.

      Schauen wir uns noch einmal die Zahlenreihe an. Die Zahlen kannst Du praktischerweise auch als Datum lesen. 24.12.2020, das Datum von Weihnachten im letzten Jahr. Sollst Du nun die Zahlenreihe aufsagen, musst Du nur an Weihnachten denken.

      Bearbeite nun bitte die Aufgabe zur Elaborationsstrategie.

    • Ich bin Meta-Woman und möchte Dir etwas über die Metakognitiven Strategien beibringen. Schon wieder so ein komplizierter Begriff...

      Was bedeutet denn Meta-Kognition? Die Metakognitiven Strategien helfen Dir dabei, Dein eigenes Lernverhalten zu beobachten und zu kontrollieren. Schau Dir bitte zuerst das Video an. Ich freue mich auf Dich!

    • Planung_Icon_Notizblock

      Im ersten Schritt wird das Lernen vorbereitet, die Planung steht also immer zu Beginn einer Aufgabe an. Das kannst Du Dir zum Beispiel so vorstellen: Du planst eine Fahrradtour. Hier überlegst Du Dir zu Beginn erst einmal, was der Start und das Ziel der Tour sein sollen, dann planst Du den Weg zu Deinem Ziel und setzt Dir dabei kleine Etappenziele. Nach dem gleichen Prinzip gehst Du auf Deinem Lernweg vor:
       

      Du stehst nun am Beginn Deines Lernweges. Überlege Dir, was Du schon zu Deinem Lernstoff weißt und welche Fragen oder Probleme Du bereits zu Beginn hast. Hier kannst Du zum Beispiel MindMaps nutzen.

       „Wer kein Ziel hat, kann keine Richtung finden.“    (Fred Ammon)
       

      Hier geht es darum, dass Du dir Ziele setzt. Denn nur, wenn Du Dir konkrete Ziele setzt, in denen du festlegst, was Du erreichen willst, kannst Du auch den richtigen Weg zu Deinem Ziel einschlagen. Frage Dich: "Was will ich schaffen?" Es ist wichtig, dass Du Dir realistische und erreichbare Ziele setzt. Formuliere Deine Ziele immer positiv. Zum Beispiel „Ich will im nächsten Test eine gute Note schreiben.“ und nicht „Ich will nächstes Mal nicht schlecht abschneiden.“ Das hilft Dir, Dich zu motivieren. Wenn Du ein Ziel erreicht hast, kannst Du es abhaken: Super, geschafft! Außerdem solltest Du Dein Ziel in kleinere Zwischenziele zerlegen können, damit Du Schritt für Schritt siehst, wie Du vorankommst. Wie bei einer Fahrradtour hast Du kleine Etappen, die Dich zu Deinem Ziel führen. Wichtig ist, dass Du Deine Ziele aufschreibst. Das kannst Du mit Hilfe der Lernkontrollkarte.

      Bearbeite nun die Aufgabe zur Lernkontrollkarte.

    • Beobachtung_Icon_Lupe
       

       

      Nun bist Du mitten in Deiner Fahrradtour. Jetzt achtest Du immer wieder darauf, ob Du die Tour so fahren kannst, wie geplant oder ob Du möglicherweise mal schneller oder langsamer vorankommst. Genauso gehst Du auch auf Deinem Lernweg vor: Es geht darum, dass Du Dich selbst beobachtest und einschätzt. Du vergleichst also Deinen aktuellen Stand beim Lernen mit Deinem angestrebten Ziel. Zum Beispiel kannst Du Dich fragen, wie gut Dir Deine Aufgaben gelingen, wo Du noch Schwierigkeiten hast und was Du schon gut kannst. Behalte immer Deine Lernkontrollkarte im Auge und bearbeite Deine Aufgaben in der Reihenfolge, wie Du sie mit der Eisenhower-Matrix sortiert hast. Um den Lerninhalt zu verstehen, kannst Du hier die kognitiven Strategien anwenden, die du bereits gelernt hast: Wiederholen - Organisieren - Elaborieren. 

    • Bewertung_und_Anpassung_Icon_Regler_Haken

      Jetzt bist Du schon richtig weit gekommen auf Deinem Weg zum Lernprofi, klasse weiter so! 

      In diesem letzten Schritt fragst Du Dich, ob alles nach Plan verläuft. Du bewertest sozusagen Deinen eigenen Lernprozess. Wie auf dem Fahrrad steuerst Du Deine Tour. Da kann es auch mal Abweichungen von der geplanten Route geben und vielleicht musst Du Deinen Weg anpassen und korrigieren. Vielleicht waren einzelne Etappen zu anstrengend. Oder Du hättest hier und da möglicherweise sogar eine größere Strecke geschafft?

      Sobald Du eine Aufgabe beendet hast, solltest Du prüfen, ob Du Deine einzelnen Zwischenziele erreicht hast. Wenn alle abgehakt sind, bist Du an Deinem Ziel angelangt. Dabei kannst Du Dich fragen, ob Dein Lernen so abgelaufen ist, wie Du es geplant hattest oder ob Du von Deinem eigentlichen Weg abgewichen bist. Gleichzeitig solltest Du auch reflektieren, ob Dir das Lernen Spaß gemacht hat oder ob Du Dich unwohl gefühlt hast und wenn ja, warum. 

      Fülle an dieser Stelle bitte die Lernkontrollkarte fertig aus. So kannst Du direkt sehen, wo Du noch Probleme hast und was Du schon gut kannst. Wenn etwas nicht so gut geklappt hat, ist das nicht schlimm, denn Du kannst es das nächste Mal anders machen und hast nun konkrete Anhaltspunkte dafür. Vielleicht musst Du Deine Strategien anpassen oder Dir kleinere Ziele setzen. Überlege Dir konkret, was Du nächstes Mal anders machen willst und wie Du dann vorgehst. 

      Jetzt startet der Kreislauf von vorne und Du gehst wieder in die Planungsphase über, denn der nächste Lernstoff kommt bestimmt!

      Brauchst Du etwas mehr Motivation oder möchtest wissen, wie Du Dich besser konzentrieren kannst? All das erfährst Du im nächsten Abschnitt. Bearbeite jedoch vorher noch die Aufgabe zum Lerntagebuch!

    • Ich bin Rita und möchte Dir etwas über die Ressourcenbezogenen Strategien beibringen. Ressourcen kannst Du Dir wie eine Schatzkiste vorstellen, in der alles drin ist, was beim Lernen wertvoll ist und Dir hilft.

      Ich werde Dir zeigen, wie Du Deine beiden besonders wertvollen Ressourcen, deine Motivation und Deine Konzentration beim Lernen optimal nutzen kannst. Schau Dir bitte zuerst das Video an. Ich freue mich auf Dich!

    • Motivation_Schriftzug Motivation_Icon_Zahnräder
       

      Eine Stütze, die ich Dir vorstellen möchte, ist die Motivation. Das Wort Motivation kommt aus dem Lateinischen und man kann sie sich als Motor vorstellen, der uns alle antreibt etwas zu tun. Wie zum Beispiel zu lernen. Es ist also wichtig, dass Dein Motor gut läuft – Du also motiviert bist - wenn Du lernen möchtest.

      Bearbeite nun bitte die Aufgabe zur Motivation.

       

    • Konzentration_Schriftzug

       

       

      Neben der Motivation ist auch die Konzentration für das erfolgreiche Lernen ganz wichtig. Du hast ja schon am Anfang des Kurses erfahren, dass Dein Gehirn erst einmal alles filtern und aussortieren muss. Wenn Du Dich neben Deinem Lernstoff auch noch mit einem Spiel, einem Comic oder der Planung für den Nachmittag beschäftigst, ist Deine Konzentration nicht mehr so groß. Konzentriert zu lernen ist schwer, das stimmt. Das Gute ist aber, dass man Konzentration üben kann. Prima, oder? Vielleicht spielst Du ja ein Instrument, malst gerne oder treibst Sport. Auch da geht es nicht ohne Übung. Ich zeige Dir, wie Du Deine Konzentration trainieren kannst. Wichtig ist, wie beim Fußballtraining: Du musst immer wieder trainieren, damit Du noch besser wirst.

      Bearbeite jetzt bitte die Aufgabe zur Konzentration.

       

       

    • Herzlichen Glückwunsch, Du hast nun alle Strategien kennengelernt und bist nun ein Profi, wenn es um das Thema Lernen geht! Wenn Du Dir einzelne Kapitel noch einmal anschauen möchtest, dann klicke einfach auf eine der Dir schon bekannten Figuren. 

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    • Hier stehen die für den Kurs verwendeten Quellen.